Ratgeber Unternehmensprofil

    Google Unternehmensprofil optimieren: Schritt für Schritt erklärt

    So wird dein Profil im Kartenbereich zu dem Eintrag, den Kunden in deiner Nähe zuerst anrufen.

    Referenzen ansehen
    Dominik Wiegand, Geschäftsführer„Du bist Unternehmer oder selbstständig?“

    SEO & KI-Sichtbarkeit

    Du wirst gefunden, bei Google und in ChatGPT.

    Dein Ansprechpartner

    Kein rotierendes Team, kein anonymes Ticket-System.

    Agatha und Dominik von DW Web & Media
    Per Video oder Telefon, in ganz Deutschland

    Ein fester Ansprechpartner.

    Egal, wo dein Betrieb sitzt: Abgestimmt wird per Video oder Telefon, und du landest immer direkt bei uns.

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    Ergebnisse

    Sichtbarkeit, die sich in Anfragen auszahlt

    Auszüge aus der Google Search Console von zwei Kunden.

    Klicks insgesamt2.131
    Impressionen insgesamt16.167
    3 Monate
    Google Search Console eines Maklerbüros aus Heidelberg: 2.131 Klicks und 16.167 Impressionen in drei Monaten

    2.100

    Klicks in drei Monaten

    Ein Maklerbüro aus Heidelberg: die neue Seite wurde über 16.000 Mal in der Google-Suche eingeblendet und brachte über 2.100 direkte Klicks.

    Klicks insgesamt662
    3 Monate
    Google Search Console eines Elektrikers aus dem Raum Frankfurt: 662 Klicks in drei Monaten

    662

    qualifizierte Klicks

    Ein Elektriker aus dem Raum Frankfurt, in nur drei Monaten nach dem Livegang über die Google-Suche.

    5,0bei 41 Bewertungen auf Google

    Dein Kundenportal

    Du siehst jederzeit, wo du bei Google stehst.

    Klicks, Impressionen und Position deiner Seite, jederzeit im Kundenportal.

    Kundenportal von DW Web & Media mit Google-Zahlen, Änderungswünschen, Rechnungen und Dokumenten (Demo-Daten)
    • Wochenbis eine einfache Änderung online ist
    • ?wer gerade woran arbeitet
    • VerstreutMails, Tickets, Anrufe und Zettel

    Team

    Die Menschen hinter deiner Sichtbarkeit.

    Ein fester Ansprechpartner statt wechselnder Teams.

    • Dominik, Geschäftsführer bei DW Web & Media01DominikGeschäftsführer
    • Agatha, Webdesign bei DW Web & Media02AgathaWebdesign
    • Sarah, Content bei DW Web & Media03SarahContent
    • Miray, Projektmanagement bei DW Web & Media04MirayProjektmanagement

    Kundenstimmen

    Echte Kunden, echte Gesichter.

    Anja Resigkeit

    01 / 03

    „Super freundlich, schnell, zuverlässig, fair im Preis und gefühlt immer erreichbar. Einfach total unkompliziert und gut. So stelle ich mir eine perfekte Beratung und Kundenbetreuung vor.“

    Anja Resigkeit

    Kawak Elektrotechnik

    02 / 03

    „Dominik hat für uns eine hervorragende Webseite erstellt! Sehr professionell, modern und übersichtlich gestaltet, und dabei genau auf unsere Wünsche eingegangen. Die Kommunikation war stets unkompliziert, alle Anpassungen wurden schnell umgesetzt. Absolut empfehlenswert!“

    Kawak Elektrotechnik

    Radouan Balzo

    03 / 03

    „Sehr gute Zusammenarbeit. Schnelle Umsetzung, modernes Design und klare Kommunikation. Jederzeit wieder!“

    Radouan Balzo

    13 Min. Lesezeit · Oktober 2026

    Inhalt dieses Artikels

    Wenn jemand in deiner Nähe nach deiner Leistung sucht, sieht er oft nicht zuerst deine Webseite, sondern dein Google Unternehmensprofil: im Kartenbereich der Suche oder direkt in Google Maps. Dort stehen Sterne, Öffnungszeiten, Fotos und ein Knopf zum Anrufen. Viele Betriebe haben dieses Profil irgendwann angelegt und danach kaum noch angefasst. Dieser Leitfaden zeigt dir Schritt für Schritt, wie du dein Google Unternehmensprofil optimieren kannst: von der Kategorie über Leistungen, Fotos und Beiträge bis zu Bewertungen und einheitlichen Firmendaten im ganzen Netz.

    Bei vielen Suchen mit lokalem Bezug zeigt Google über den normalen Ergebnissen eine Karte mit einer Handvoll Betrieben. Wer dort steht, wird gesehen, angeklickt und angerufen, oft ohne dass der Suchende überhaupt eine Webseite öffnet. Ob dein Betrieb in diesem Bereich auftaucht, hängt stark von deinem Google Unternehmensprofil ab, früher bekannt als Google My Business.

    Google nennt selbst drei Faktoren, nach denen lokale Ergebnisse sortiert werden:

    Relevanz
    Wie gut passt dein Profil zur Suchanfrage? Je vollständiger und genauer deine Angaben sind, desto leichter kann Google dich der richtigen Suche zuordnen.
    Entfernung
    Wie weit ist dein Betrieb vom Suchenden oder vom gesuchten Ort entfernt? Darauf hast du keinen Einfluss.
    Bekanntheit
    Wie bekannt ist dein Betrieb? Dazu zählen laut Google unter anderem Links von anderen Webseiten und die Anzahl deiner Rezensionen.

    Wichtig zu wissen: Ein besseres lokales Ranking lässt sich bei Google nicht kaufen, auch nicht über Anzeigen. Die Entfernung kannst du nicht ändern. Relevanz und Bekanntheit dagegen schon, und genau darum geht es in diesem Leitfaden. Anders als viele andere SEO-Maßnahmen lässt sich das Profil vergleichsweise schnell verbessern. In unserer eigenen SEO-Arbeit ist es deshalb oft der erste Punkt, den wir angehen.

    Bevor du optimierst, prüfe zuerst, ob es bereits ein Profil für deinen Betrieb gibt. Such dazu bei Google Maps nach deinem Firmennamen. Manchmal existiert ein Eintrag schon, weil ein früherer Mitarbeiter ihn angelegt hat oder weil Nutzer deinen Betrieb vorgeschlagen haben. Dann legst du kein zweites Profil an, sondern beantragst den Zugriff auf das bestehende. Doppelte Einträge verwirren Kunden und verteilen deine Bewertungen auf zwei Profile.

    Danach folgt die Bestätigung. Google nennt sie ausdrücklich als Tipp für die lokale Sichtbarkeit, weil sie zeigt, dass du berechtigt bist, den Betrieb zu vertreten. Ohne bestätigtes Profil kannst du viele Funktionen nicht nutzen.

    Beim Einrichten gelten ein paar klare Regeln aus den Google-Richtlinien:

    • Firmenname: so, wie du ihn auch außerhalb von Google verwendest, ohne Leistungen, Orte, Slogans oder Telefonnummern als Zusatz
    • Adresse: nur dein tatsächlicher Standort, keine Postfächer und keine virtuellen Büros
    • Ohne Ladenlokal: Wenn du zu deinen Kunden fährst und dort keine Kunden empfängst, blendest du die Adresse aus und legst stattdessen ein Einzugsgebiet fest
    • Mischformen: Wer Kunden vor Ort empfängt und zusätzlich zu ihnen fährt, darf Adresse und Einzugsgebiet angeben, sofern während der Öffnungszeiten jemand vor Ort ist

    Gerade Handwerksbetriebe, die von zu Hause aus arbeiten, sollten den Punkt mit dem Einzugsgebiet ernst nehmen. Eine Privatadresse gehört in diesem Fall nicht sichtbar ins Profil.

    Die Hauptkategorie ist eine der wichtigsten Angaben im ganzen Profil. Sie sagt Google, was dein Betrieb ist. Nicht alles, was du anbietest, sondern was du im Kern bist. Ein Betrieb, der vor allem Bäder saniert, wählt eine Kategorie aus dem Sanitärbereich, auch wenn er nebenbei Fliesen verlegt.

    Google empfiehlt, möglichst wenige Kategorien zu verwenden und diese möglichst genau zu wählen. Kategorien sind ausdrücklich keine Keywords. Wer zehn Nebenkategorien anklickt, um bei mehr Suchen aufzutauchen, macht sein Profil eher unklarer als stärker.

    So gehst du vor

    Erst die Hauptkategorie, dann nur die Nebenkategorien, die einen echten Schwerpunkt abbilden.

    Tipp: Schau dir an, welche Kategorie die Betriebe verwenden, die bei deinen wichtigsten Suchbegriffen bereits im Kartenbereich stehen. Das ist kein Grund, sie zu kopieren, aber oft ein guter Hinweis, welche Kategorie Google für diese Suche als passend ansieht. Die Kategorie von Mitbewerbern siehst du direkt unter dem Namen in ihrem Profil.

    Prüfe deine Kategorien ab und zu erneut. Google erweitert die Auswahl immer wieder, und manchmal gibt es inzwischen eine Kategorie, die besser zu dir passt als die, die du vor Jahren gewählt hast.

    Hier zeigst du, was hinter der Kategorie steckt. Trag deine wichtigsten Leistungen einzeln ein, und zwar mit den Begriffen, die deine Kunden verwenden. „Wallbox-Installation“ ist für einen Suchenden verständlicher als „E-Mobilitätslösungen“. Wo möglich, ergänzt du zu jeder Leistung eine kurze Erklärung.

    Die Unternehmensbeschreibung ist dein kurzer Steckbrief. Schreib in ganzen Sätzen, was du anbietest, für wen und in welchem Gebiet. Laut Google gehören keine Links, keine Werbung für Aktionen oder Preise und keine Inhalte ohne Bezug zu deinem Betrieb in die Beschreibung.

    • Telefonnummer

      Eine Nummer, unter der dein Betrieb direkt erreichbar ist. Keine Nummern, die Anrufer an einen anderen Anbieter oder eine fremde Landingpage weiterleiten.

    • Website

      Ein Link auf deine eigene Seite, ohne Umleitungen über Kurzlinks oder Social-Media-Profile. Hast du mehrere Standorte, verlinkst du die Seite des jeweiligen Standorts.

    • Attribute

      Je nach Kategorie bietet Google Merkmale wie Barrierefreiheit, Parkmöglichkeiten oder WLAN an. Was zutrifft, trägst du ein. Das hilft Kunden bei der Entscheidung.

    • Einzugsgebiet

      Für Betriebe, die zum Kunden fahren: Trag die Orte oder Regionen ein, in denen du tatsächlich arbeitest. Ehrlich statt möglichst groß.

    Die Website, auf die dein Profil verweist, sollte das Versprechen aus dem Profil einlösen. Wer im Profil eine Leistung findet und auf deiner Webseite nichts dazu liest, ist schnell wieder weg. Wie eine Webseite aufgebaut sein kann, die zum Profil passt und Anfragen bringt, zeigen wir auf unserer Seite zum Webdesign.

    Fotos sind oft das Erste, was ein Suchender in deinem Profil wahrnimmt. Google empfiehlt selbst, Fotos und Videos hinzuzufügen, damit Kunden sich ein Bild von deinem Angebot machen können. Dabei zählen echte Aufnahmen mehr als perfekte Werbebilder.

    Die technischen Vorgaben von Google sind überschaubar:

    Format
    JPG oder PNG
    Dateigröße
    zwischen 10 KB und 5 MB
    Auflösung
    empfohlen 720 x 720 Pixel, mindestens 250 x 250 Pixel
    Qualität
    scharf und gut ausgeleuchtet, ohne starke Bearbeitung oder viele Filter
    Videos
    bis 30 Sekunden lang

    Inhaltlich hat sich diese Mischung bewährt:

    • Logo und Titelbild, damit dein Profil sofort wiedererkennbar ist
    • Außenansicht, damit Kunden dich vor Ort finden
    • Innenräume, wenn Kunden zu dir kommen, etwa in Praxis, Laden oder Werkstatt
    • Dein Team, damit Kunden wissen, wer zu ihnen kommt oder wer sie empfängt
    • Arbeiten und Produkte, am besten aus echten Aufträgen und mit Einverständnis der Kunden

    Lade nicht alle Bilder auf einmal hoch und lass das Profil dann jahrelang liegen. Neue Fotos aus aktuellen Projekten zeigen, dass dein Betrieb aktiv ist.

    Öffnungszeiten wirken wie eine Kleinigkeit, sind aber für viele Kunden der Grund, überhaupt auf dein Profil zu schauen. Google zeigt direkt an, ob du gerade geöffnet hast. Stimmt diese Angabe nicht, ist das Vertrauen schnell weg.

    Trag deine regulären Zeiten ein und nutze für Feiertage, Betriebsurlaub oder besondere Anlässe die Sonderöffnungszeiten. Google nennt beides ausdrücklich, wenn es um vollständige und korrekte Angaben geht. Wer saisonal arbeitet, kann das Profil in der Nebensaison als vorübergehend geschlossen markieren, statt es zu löschen.

    Am einfachsten ist ein fester Termin im Kalender: Vor jedem Feiertag und vor jedem Urlaub prüfst du kurz das Profil. Das dauert wenige Minuten und erspart dir verärgerte Kunden und kritische Bewertungen.

    Mit Beiträgen veröffentlichst du kurze Neuigkeiten direkt in deinem Profil. Google bietet dafür drei Arten an:

    • Neuigkeiten

      Ein abgeschlossenes Projekt, ein neues Teammitglied, eine neue Leistung. Mit Text, Foto oder Video und einem Knopf, der zum Beispiel auf deine Webseite führt.

    • Angebote

      Aktionen mit Titel und Zeitraum. Google ergänzt automatisch einen Knopf zum Angebot, auf Wunsch mit Gutscheincode und Bedingungen.

    • Veranstaltungen

      Ein Tag der offenen Tür, ein Workshop, ein Stand auf einer Messe. Mit Titel, Beginn und Ende.

    Beiträge ohne festgelegten Zeitraum werden nach sechs Monaten archiviert. Wer also einmal im Jahr etwas postet, hat die meiste Zeit gar keinen sichtbaren Beitrag. Ein ruhiger, aber regelmäßiger Rhythmus funktioniert besser als eine große Aktion mit anschließender Pause. Beiträge lassen sich auch im Voraus planen.

    Google prüft Beiträge vor oder nach der Veröffentlichung. Achte auf saubere Rechtschreibung, keine reißerischen Inhalte und Links nur zu vertrauenswürdigen Seiten. Eine Telefonnummer im Beitragstext kann laut Google zur Ablehnung führen, wenn sie nicht als Nummer deines Betriebs bestätigt ist. Für den Anruf gibt es im Profil ohnehin einen eigenen Knopf.

    Bewertungen wirken gleich zweimal. Google nennt die Anzahl der Rezensionen als Teil der Bekanntheit, und für Kunden sind Sterne und Texte oft der Grund, bei dir anzurufen oder beim Nächsten. Mit ein paar festen Abläufen wird das Sammeln zur Routine.

    Google stellt dafür einen eigenen Link und einen QR-Code bereit, über den Kunden direkt zur Bewertung kommen. Diesen Link kannst du in E-Mails, auf Rechnungen oder auf einer kleinen Karte nutzen. Die Regeln sind dabei eindeutig:

    Erlaubt und sinnvoll

    • Kunden nach einem echten Auftrag freundlich um ihre ehrliche Meinung bitten
    • Den direkten Link oder QR-Code bereithalten, damit es schnell geht
    • Kontinuierlich fragen statt einmal im Jahr eine große Aktion
    • Auf positive und kritische Bewertungen sachlich antworten

    Laut Google verboten

    • Rabatte, Geschenke oder Geld für eine Bewertung anbieten
    • Gezielt nur um positive Bewertungen bitten oder unzufriedene Kunden aussortieren
    • Kunden unter Druck setzen oder sie drängen, noch vor Ort zu bewerten
    • Bewertungen von Mitarbeitern, Familie oder bezahlten Dritten

    Beim Antworten empfiehlt Google: freundlich, professionell, kurz und persönlich. Unterschreib gern mit deinem Namen. Bei kritischen Bewertungen greifst du den Verfasser nicht an und nennst keine persönlichen Daten. Bitte ihn stattdessen, sich direkt bei dir zu melden, und räume Fehler ein, wenn dir einer passiert ist. Deine Antwort liest nicht nur der Verfasser, sondern jeder spätere Interessent. Werbung für Angebote gehört nicht in die Antwort, die Person ist ja bereits Kunde.

    Verstößt eine Bewertung gegen die Richtlinien, etwa weil sie offensichtlich von einem Mitbewerber stammt, kannst du sie bei Google melden. Gefälschte Bewertungen, gekauft oder selbst geschrieben, sind für uns grundsätzlich tabu, und sie gefährden auch dein Profil.

    NAP steht für Name, Address, Phone, also Name, Adresse und Telefonnummer. Diese drei Angaben sollten überall dort, wo dein Betrieb im Netz auftaucht, identisch sein: im Unternehmensprofil, auf deiner Webseite, im Impressum, in Branchenverzeichnissen, auf Bewertungsportalen und in sozialen Netzwerken.

    Klingt selbstverständlich, ist es in der Praxis aber selten. Nach einem Umzug bleibt die alte Adresse in einem Verzeichnis stehen, die Telefonnummer wird mal mit, mal ohne Vorwahl geschrieben, die Rechtsform taucht mal auf und mal nicht. Jede Abweichung ist ein kleines Fragezeichen für Suchmaschinen und für Kunden.

    Das betrifft inzwischen auch KI-Assistenten wie ChatGPT oder Perplexity. Sie stützen sich bei lokalen Fragen auf Informationen aus dem Netz, und widersprüchliche Angaben machen es ihnen schwer, deinem Betrieb zu vertrauen. Mehr dazu liest du auf unserer Seite In ChatGPT gefunden werden.

    Praktischer Tipp

    Leg einmal fest, wie dein Firmenname, deine Adresse und deine Telefonnummer geschrieben werden, und nutze genau diese Schreibweise überall.

    Eine kleine Textdatei mit diesen Angaben spart viel Zeit, wenn du neue Einträge anlegst oder alte korrigierst. Wie du Branchenverzeichnisse sinnvoll auswählst, erklären wir im Artikel zu Local SEO.

    Diese Fehler sind bei Unternehmensprofilen typisch. Die gute Nachricht: Alle lassen sich mit überschaubarem Aufwand beheben.

    • 01

      Suchbegriffe im Firmennamen

      „Müller Sanitär Notdienst Heizung günstig“ statt „Müller Sanitär“. Google erlaubt im Namen keine zusätzlichen Angaben wie Leistungen, Orte oder Slogans. Solche Zusätze können zu Problemen mit dem Profil führen und wirken auf Kunden eher unseriös.

    • 02

      Zu viele oder falsche Kategorien

      Wer jede entfernt passende Kategorie anklickt, verwässert sein Profil. Google rät zu möglichst wenigen, aber möglichst genauen Kategorien, die beschreiben, was dein Betrieb im Kern ist.

    • 03

      Veraltete Öffnungszeiten

      Ein Kunde fährt los, weil Google „geöffnet“ anzeigt, und steht vor verschlossener Tür. Das kostet nicht nur diesen Kunden, sondern landet oft auch als Bewertung im Profil.

    • 04

      Stockfotos statt echter Bilder

      Austauschbare Bilder aus Datenbanken sagen nichts über deinen Betrieb. Echte Fotos von deinem Team, deinen Räumen und deinen Arbeiten schaffen Vertrauen, bevor jemand anruft.

    • 05

      Bewertungen bleiben unbeantwortet

      Gerade eine kritische Bewertung ohne Antwort wirkt, als wäre dir die Meinung deiner Kunden egal. Eine sachliche Antwort zeigt allen späteren Lesern, wie du mit Problemen umgehst.

    • 06

      Unterschiedliche Firmendaten im Netz

      Im Profil steht die neue Telefonnummer, auf der Webseite die alte, im Branchenverzeichnis noch die frühere Adresse. Widersprüche machen es Google und Kunden schwer, dir zu vertrauen.

    Geh die Liste in Ruhe durch. Jeder Punkt, den du nicht sicher abhaken kannst, ist ein möglicher Ansatz für mehr Sichtbarkeit im Kartenbereich.

    Dein Unternehmensprofil im Selbsttest

    • Das Profil ist bestätigt, und du hast selbst Zugriff darauf
    • Der Firmenname steht genau so da wie auf deinem Schild und deinen Rechnungen
    • Adresse oder Einzugsgebiet sind korrekt hinterlegt
    • Die Hauptkategorie beschreibt, was dein Betrieb im Kern ist
    • Nebenkategorien sind sparsam und passend gewählt
    • Deine wichtigsten Leistungen sind einzeln eingetragen
    • Die Beschreibung erklärt klar, was du für wen anbietest
    • Telefonnummer und Website führen direkt zu deinem Betrieb
    • Reguläre Öffnungszeiten und Sonderöffnungszeiten stimmen
    • Es gibt aktuelle, echte Fotos von außen, innen und von deinen Arbeiten
    • Du veröffentlichst regelmäßig Beiträge
    • Du bittest Kunden aktiv um Bewertungen und antwortest auf alle
    • Name, Adresse und Telefonnummer sind überall im Netz identisch

    Unsicher bei einzelnen Punkten? In einer kostenfreien SEO-Analyse schauen wir uns dein Profil gemeinsam mit deiner Webseite an.

    Dein Google Unternehmensprofil zu optimieren ist keine einmalige Aufgabe. Die Grundlagen richtest du einmal sauber ein: Name, Adresse oder Einzugsgebiet, Kategorien, Leistungen, Beschreibung und Fotos. Danach kommt es auf Regelmäßigkeit an: neue Bilder, Beiträge, aktuelle Öffnungszeiten und vor allem Bewertungen, die du sammelst und beantwortest.

    • Die Hauptkategorie und ein vollständiges Profil sorgen dafür, dass Google dich der richtigen Suche zuordnet.
    • Echte Fotos, aktuelle Öffnungszeiten und Beiträge zeigen Kunden, dass dein Betrieb aktiv ist.
    • Bewertungen sammelst du ehrlich und ohne Gegenleistung, und du antwortest auf jede.
    • Einheitliche Firmendaten im ganzen Netz stärken das Vertrauen von Google, Kunden und KI-Assistenten.

    Das Profil ist allerdings nur ein Teil der lokalen Sichtbarkeit. Genauso wichtig sind eine Webseite, die Google versteht, und Inhalte mit echtem Ortsbezug. Wenn du das Thema dauerhaft in andere Hände geben möchtest, findest du auf unserer Seite zur SEO-Betreuung alle Details. Und wenn du erst einmal wissen willst, wo du stehst, schreib uns einfach.

    Geschrieben von

    DW Web & Media

    Wir bauen Webseiten für Handwerker und lokale Unternehmen, die bei Google ranken und Anfragen bringen.

    Unternehmensprofil

    Häufige Fragen zum Google Unternehmensprofil

    Deine Frage ist nicht dabei?

    • Nein, das Unternehmensprofil selbst ist bei Google kostenlos. Ein besseres Ranking lässt sich laut Google auch nicht kaufen. Kosten entstehen nur, wenn du für die Pflege Zeit aufwendest oder sie an jemanden abgibst.

    • Einfache Änderungen wie Öffnungszeiten erscheinen oft schnell, andere werden von Google erst geprüft. Bis sich Verbesserungen auch im Ranking zeigen, vergehen meist einige Wochen, je nach Branche und Wettbewerb. Einen festen Zeitpunkt kann seriös niemand zusagen.

    • Nur wenn das tatsächlich dein offizieller Name ist, den du auch auf Schild, Briefpapier und Rechnungen verwendest. Zusätze wie Leistungen, Orte oder Slogans, die nicht zum Namen gehören, sind nach den Google-Richtlinien nicht erlaubt.

    • Nein. Wenn du zu deinen Kunden fährst und keine Kunden an deiner Adresse empfängst, blendest du die Adresse aus und legst stattdessen ein Einzugsgebiet fest. So sieht Google, wo du arbeitest, ohne dass deine Privatadresse öffentlich wird.

    • Antworte sachlich und ruhig, ohne den Verfasser anzugreifen oder persönliche Daten zu nennen. Biete an, die Sache direkt zu klären. Verstößt die Bewertung gegen die Richtlinien von Google, etwa weil sie nicht auf einer echten Erfahrung beruht, kannst du sie zusätzlich melden.

    • Die Grundlagen richtest du einmal sorgfältig ein. Danach reichen regelmäßige kurze Termine: neue Fotos und Beiträge, ein Blick auf Öffnungszeiten vor Feiertagen und Urlauben und zeitnahe Antworten auf neue Bewertungen.

    Dominik Wiegand, Geschäftsführer von DW Web & Media
    Dominik WiegandGeschäftsführer

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