
01 / 03
„Super freundlich, schnell, zuverlässig, fair im Preis und gefühlt immer erreichbar. Einfach total unkompliziert und gut. So stelle ich mir eine perfekte Beratung und Kundenbetreuung vor.“
Anja Resigkeit
Ratgeber Website-Relaunch
Eine neue Webseite soll mehr bringen als die alte, nicht bei null anfangen.
SEO & KI-Sichtbarkeit
Du wirst gefunden,
bei Google und in ChatGPT.
Dein Ansprechpartner

Ein fester Ansprechpartner.
Egal, wo dein Betrieb sitzt: Abgestimmt wird per Video oder Telefon, und du landest immer direkt bei uns.
Ergebnisse
Auszüge aus der Google Search Console von zwei Kunden.

2.100
Klicks in drei Monaten
Ein Maklerbüro aus Heidelberg: die neue Seite wurde über 16.000 Mal in der Google-Suche eingeblendet und brachte über 2.100 direkte Klicks.

662
qualifizierte Klicks
Ein Elektriker aus dem Raum Frankfurt, in nur drei Monaten nach dem Livegang über die Google-Suche.
5,0bei 41 Bewertungen auf Google
Dein Kundenportal
Klicks, Impressionen und Position deiner Seite, jederzeit im Kundenportal.

Team
Ein fester Ansprechpartner statt wechselnder Teams.
01DominikGeschäftsführer
02AgathaWebdesign
03SarahContent
04MirayProjektmanagementKundenstimmen

01 / 03
„Super freundlich, schnell, zuverlässig, fair im Preis und gefühlt immer erreichbar. Einfach total unkompliziert und gut. So stelle ich mir eine perfekte Beratung und Kundenbetreuung vor.“
Anja Resigkeit

02 / 03
„Dominik hat für uns eine hervorragende Webseite erstellt! Sehr professionell, modern und übersichtlich gestaltet, und dabei genau auf unsere Wünsche eingegangen. Die Kommunikation war stets unkompliziert, alle Anpassungen wurden schnell umgesetzt. Absolut empfehlenswert!“
Kawak Elektrotechnik

03 / 03
„Sehr gute Zusammenarbeit. Schnelle Umsetzung, modernes Design und klare Kommunikation. Jederzeit wieder!“
Radouan Balzo
11 Min. Lesezeit · Oktober 2026
Eine neue Webseite ist ein guter Moment: frisches Design, klarere Struktur, bessere Technik. Trotzdem erleben viele Betriebe nach dem Livegang eine unangenehme Überraschung. Die Anfragen werden weniger, Seiten, die jahrelang gefunden wurden, sind plötzlich verschwunden. Fast immer liegt das nicht am neuen Design, sondern an fehlender Vorbereitung. Dieser Leitfaden zeigt dir, wie du einen Website-Relaunch so planst, dass deine Rankings mit umziehen: von der Bestandsaufnahme über die URL-Liste und 301-Weiterleitungen bis zu den Tests nach dem Livegang.
Google kennt deine bisherige Webseite seit Jahren. Jede Unterseite hat eine Adresse, Inhalte, Links von außen und eine Position für bestimmte Suchbegriffe. Bei einem Relaunch ändert sich davon oft fast alles gleichzeitig: die Adressen, die Texte, die Struktur und manchmal sogar die Domain.
Wenn Google danach die gewohnten Seiten nicht mehr findet oder dort plötzlich ganz andere Inhalte stehen, muss es deine Webseite in Teilen neu bewerten. Die häufigsten Ursachen für Verluste sind:
Google weist in seiner Anleitung zum Websiteumzug selbst darauf hin, dass die Sichtbarkeit während einer Migration vorübergehend schwanken kann. Ein kleiner Wackler nach dem Livegang ist also normal. Ein dauerhafter Einbruch dagegen lässt sich mit guter Vorbereitung in aller Regel vermeiden.
Bevor irgendetwas neu gestaltet wird, hältst du fest, was die alte Webseite heute leistet. Das ist die Grundlage für alle späteren Entscheidungen und für den Vergleich nach dem Livegang.
Seiten mit Besuchern
In der Google Search Console siehst du im Leistungsbericht, welche Seiten Klicks und Impressionen bekommen und für welche Suchbegriffe. Exportiere diese Daten für einen längeren Zeitraum.
Seiten mit Anfragen
Welche Seiten führen zu Anrufen und Formularanfragen? Diese Seiten sind besonders wertvoll, auch wenn sie nicht die meisten Besucher haben.
Links von außen
Der Linkbericht der Search Console zeigt, welche deiner Seiten von anderen Webseiten verlinkt werden. Diese Seiten brauchen später unbedingt eine passende Weiterleitung.
Technischer Stand
Seitentitel, Beschreibungen, Überschriften und strukturierte Daten der wichtigsten Seiten. Ein kompletter Crawl der alten Seite hält das alles in einer Tabelle fest.
Ist die Search Console noch gar nicht eingerichtet, hol das so früh wie möglich nach. Je mehr Daten du vor dem Relaunch sammelst, desto besser kannst du danach vergleichen.
Das Herzstück jedes Relaunchs ist eine Liste aller alten Adressen. Google empfiehlt in seiner Anleitung zum Websiteumzug, mit den wichtigen URLs zu beginnen und mehrere Quellen zu nutzen, damit keine Seite verloren geht:
Denk dabei nicht nur an normale Seiten. Auch Bilder, PDF-Dateien wie Preislisten oder Prospekte und alte Aktionsseiten können Besucher oder Links haben. Google nennt Bilder, Videos sowie JavaScript- und CSS-Dateien ausdrücklich als Teil der Zuordnung.
Am Ende steht eine Tabelle: in der ersten Spalte jede alte URL, daneben die neue URL, auf die sie zeigen soll. Diese Tabelle begleitet dich durch das ganze Projekt.
Ein neues Design verleitet dazu, Texte stark zu kürzen. Kurze Seiten sehen aufgeräumt aus, aber wenn eine Seite bisher für einen Suchbegriff gefunden wurde, weil sie ihn ausführlich beantwortet, verschwindet mit dem Text oft auch das Ranking. Plane die Inhalte deshalb anhand deiner Bestandsaufnahme, nicht nur anhand des Layouts.
Was du mitnehmen solltest
Was du überdenken kannst
Mehrere schwache Seiten zu einer guten Seite zusammenzuführen, ist oft sinnvoll. Wichtig ist nur, dass jede alte Adresse danach auf die neue, zusammengeführte Seite weiterleitet. Ein Relaunch ist außerdem eine gute Gelegenheit, Inhalte zu verbessern: Antworten auf häufige Fragen, klarer Ortsbezug, aktuelle Referenzen. Wie das bei lokalen Betrieben aussieht, liest du im Artikel zu Local SEO.
Für jede alte Adresse, die sich ändert, richtest du eine dauerhafte Weiterleitung auf die passende neue Seite ein. Google empfiehlt dafür serverseitige permanente Weiterleitungen, also die Statuscodes 301 oder 308. Sie sagen Google, dass die neue Adresse künftig die maßgebliche ist. Temporäre Weiterleitungen wie 302 oder 307 sind für vorübergehende Änderungen gedacht und beim Relaunch die falsche Wahl.
So kann ein Ausschnitt aus der Weiterleitungstabelle aussehen (fiktives Beispiel):
alte URL neue URL Status
/leistungen/bad.html /badsanierung/ 301
/leistungen/heizung.html /heizung/ 301
/ueber-uns.php /team/ 301
/aktuelles/2019/tag-der-tuer (kein Gegenstück) 404Die wichtigsten Regeln
Jede alte URL leitet direkt auf ihr inhaltlich passendes Gegenstück.
Und wenn es für eine alte Seite wirklich kein sinnvolles Gegenstück gibt? Dann ist eine ehrliche Fehlerseite besser als eine Weiterleitung auf irgendeine Seite, die mit dem ursprünglichen Inhalt nichts zu tun hat. Gestalte die Fehlerseite so, dass Besucher von dort schnell zu deinen wichtigsten Leistungen und zum Kontakt finden.
Während der Entwicklung liegt die neue Seite meist auf einer Testumgebung. Die sollte für Suchmaschinen gesperrt sein, am besten mit einem Passwortschutz, damit keine halbfertige Kopie in der Suche landet. Genau diese Sperren sind aber auch eine der häufigsten Ursachen für Probleme nach dem Livegang.
Sperren entfernen
Google erinnert in seiner Anleitung ausdrücklich daran, noindex-Angaben und blockierende Regeln in der robots.txt aus der Entwicklung zu entfernen.
Canonical setzen
Jede neue Seite sollte per Canonical auf sich selbst verweisen. Achte darauf, dass dort nicht noch die Adresse der Testumgebung steht.
Interne Links umstellen
Menü, Fußbereich und Links im Text zeigen direkt auf die neuen URLs. Interne Links über Weiterleitungen funktionieren zwar, sind aber unnötige Umwege.
Mehrsprachige Seiten
Gibt es mehrere Sprach- oder Länderversionen, müssen auch die hreflang-Angaben auf die neuen URLs zeigen.
Prüfe außerdem die Grundlagen, die bei jeder Webseite zählen: Darstellung auf dem Smartphone, Ladezeit, eindeutige Seitentitel und Beschreibungen sowie strukturierte Daten für dein Unternehmen. Ein Relaunch ist der beste Zeitpunkt, all das von Anfang an richtig zu machen.
Die Google Search Console ist beim Relaunch dein wichtigstes Werkzeug. Google empfiehlt, sowohl die alte als auch die neue Webseite dort zu bestätigen, einschließlich aller Varianten wie mit und ohne www oder http und https. Bleibt die Domain gleich, ist das meist schon erledigt. Prüfe trotzdem, ob die Bestätigung nach dem Umzug noch funktioniert, etwa weil eine Bestätigungsdatei auf dem neuen Server fehlt.
Sobald die neue Seite online ist, gehst du eine feste Testliste durch, am besten noch am selben Tag. Je früher du einen Fehler findest, desto weniger Schaden richtet er an.
Testliste für den Livegang
Für die Weiterleitungen eignet sich ein Crawler, der die alte URL-Liste abarbeitet und für jede Adresse Statuscode und Ziel ausgibt.
Denk auch an alles außerhalb deiner Seite: Die Website im Google Unternehmensprofil sollte direkt auf die richtige neue Seite verweisen, ohne Umweg über eine Weiterleitung. Dasselbe gilt für Branchenverzeichnisse, Social-Media-Profile, E-Mail-Signaturen und Drucksachen. Wie du dein Profil dabei gleich mit auf Vordermann bringst, steht im Artikel Google Unternehmensprofil optimieren.
Mit dem Livegang ist der Relaunch nicht abgeschlossen. In den folgenden Wochen beobachtest du, wie Google die neue Seite aufnimmt, und vergleichst mit deiner Bestandsaufnahme.
Schwankungen in den ersten Wochen sind normal. Bricht eine einzelne wichtige Seite dauerhaft ein, lohnt der Vergleich mit der alten Version: Fehlt Text, hat sich der Seitentitel verändert, stimmt die Weiterleitung? Meist findet sich die Ursache schnell, wenn die Bestandsaufnahme vorliegt.
Danach geht es um Pflege. Eine Webseite, die regelmäßig aktualisiert, technisch gewartet und inhaltlich ergänzt wird, baut ihre Sichtbarkeit weiter aus. Wenn du dich darum nicht selbst kümmern willst, schau dir unsere Webseitenpflege an.
Diese Fehler sind typisch für Relaunches, nach denen die Sichtbarkeit einbricht. Alle lassen sich mit Planung vermeiden.
Keine Weiterleitungen
Alte Adressen laufen ins Leere. Google findet die bekannten Seiten nicht mehr, Links von anderen Webseiten und Lesezeichen deiner Kunden führen auf eine Fehlerseite.
Alles auf die Startseite
Jede alte URL wird pauschal auf die Startseite umgeleitet. Für Besucher ist das verwirrend, und Google empfiehlt ausdrücklich, auf relevante Ziele weiterzuleiten.
Noindex aus der Testphase
Die Testversion war richtigerweise für Suchmaschinen gesperrt. Nach dem Livegang hat niemand die Sperre entfernt, und die neue Seite verschwindet nach und nach aus der Suche.
Inhalte dem Design geopfert
Lange, gut rankende Texte wurden für ein schlankeres Design auf wenige Sätze gekürzt. Damit fehlt Google die Grundlage, auf der die Rankings beruhten.
Weiterleitungsketten
Alte URL leitet auf eine Zwischenadresse, die wieder weiterleitet. Google rät, Ketten zu vermeiden und direkt auf das endgültige Ziel zu verweisen.
Vergessene Einträge außerhalb der Seite
Unternehmensprofil, Verzeichnisse und Social-Media-Profile verweisen weiter auf alte Adressen. Das ist besonders ärgerlich, wenn sich die Domain geändert hat.
Ein Website-Relaunch muss keine Rankings kosten. Entscheidend ist, dass SEO von Anfang an Teil der Planung ist und nicht erst nach dem Livegang auffällt, dass etwas fehlt.
Steht bei dir ohnehin eine neue Webseite an, planen wir Struktur, Texte und Technik von Anfang an so, dass Google sie versteht. Das spart doppelte Arbeit und sorgt dafür, dass der Neustart nicht bei null beginnt. Mehr dazu findest du auf unseren Seiten zum Webdesign, zur Webseite im Abo und zur SEO-Betreuung. Oder du schreibst uns direkt, bevor der Umzug beginnt.
Geschrieben von
DW Web & Media
Wir bauen Webseiten für Handwerker und lokale Unternehmen, die bei Google ranken und Anfragen bringen.
Website-Relaunch
Deine Frage ist nicht dabei?
Nein. Vorübergehende Schwankungen sind laut Google bei einem Umzug normal. Ein dauerhafter Einbruch entsteht meist durch fehlende Weiterleitungen, gestrichene Inhalte oder technische Sperren aus der Testphase. Mit sauberer Vorbereitung lässt sich das in aller Regel vermeiden.
Eine 301-Weiterleitung ist eine dauerhafte Weiterleitung, die der Server ausgibt. Wer die alte Adresse aufruft, landet automatisch auf der neuen. Google versteht dadurch, dass die neue Adresse künftig die maßgebliche ist.
Google empfiehlt, Weiterleitungen möglichst lange beizubehalten, generell mindestens ein Jahr. In der Praxis spricht wenig dagegen, sie dauerhaft bestehen zu lassen, vor allem für Seiten mit Links von anderen Webseiten.
Nur wenn sich die Domain oder Subdomain ändert, zum Beispiel beim Wechsel auf einen neuen Domainnamen. Für den Wechsel auf https, mit oder ohne www oder neue Pfade innerhalb derselben Domain ist es laut Google nicht nötig.
Bevor das erste Layout entsteht. Bestandsaufnahme, URL-Liste und Inhaltsplanung beeinflussen Struktur und Navigation der neuen Seite. Wer SEO erst kurz vor dem Livegang berücksichtigt, muss oft Dinge nachträglich ändern.
Das ist möglich, macht den Umzug aber komplexer, weil sich viele Dinge auf einmal ändern und Ursachen für Schwankungen schwerer zu erkennen sind. Wenn es keinen zwingenden Grund für eine neue Domain gibt, ist es meist einfacher, sie beizubehalten.

Kostenloser nächster Schritt
Im kostenlosen Erstgespräch schauen wir uns deine bestehende Seite an, was sie heute bei Google leistet und worauf du beim Relaunch achten solltest, damit die Sichtbarkeit mit umzieht.